Neues Mini-Fotostudio und erste Tests

Ich habe mal was neues ausprobiert: Da meine bisherigen Mini-Fotostudio-Improvisationen entweder von gutem Wetter oder Zeit für einen langen Aufbau abhängig waren, habe ich mal an eine fertige Lösung ausprobiert und bin ganz glücklich. Aber seht selbst:

Die wenigsten Menschen haben den Luxus eines perfekt ausgeleuchteten Fotostudios. Ein Normalo wie ich improvisiert und hofft auf gutes Wetter und einen hellen, bewölkten Himmel, um draußen schöne Fotos hinzubekommen. Da ich aber gerade in der Winterzeit selten vor Sonnenuntergang nach Hause komme, habe ich Pech gehabt und entweder grauselige Indoor-Fotos oder muss zu viel nachbearbeiten. Meine bisherigen Lösungen bestanden z.B. aus einem Ikea Wäschesack und drei Schreibtischlampen mit Tageslichtglühbirnen. Alles sperrig, alles Dinge, die man vorher erstmal aufbauen muss. Und für 2-3 kleine Werke hatte ich selten die Motivation und Zeit. Da hat der Auf- und Abbau länger gedauert als das Fotografieren.

Deshalb wurde es mal Zeit für eine kleine, handliche Lösung, die schnell auf- und abbaubar ist bzw. so kompakt ist, dass sie an einem festen Platz stehen bleiben kann. Diese habe ich nach ein wenig Suchen für ca. 30€ bei Amazon gefunden: ein kompaktes Mini-Fotostudio mit zwei LED-Leisten und auswechselbaren Hintergründen.

 

Das Set

Das Grundgerüst, die 30cm x 30cm große Box, wird gefaltet und mit Magneten zusammengehalten. Viele negative Kritiken wiesen darauf hin, dass die Seitenteile sich nach innen bogen. Meine Lösung: die Seitenteile leicht in die entgegengesetzte Richtung biegen, sodass die Kunststoffseiten am Ende gerade sind. Man muss also nicht jeder Bewertung glauben. Praktisch ist aus der per Klettverschluss verschließbare runde Ausschnitt an einer Seite der Box, sodass sich auch Fotos „von oben“ machen lassen.

Die zwei LED-Leisten sind in 10 Stufen dimmbar und auch einzeln steuerbar. Sie werden per USB-Kabel mit Strom versorgt. Perfekt für den Einsatz am Schreibtisch neben dem PC oder per Powerbank, oder auch einfach direkt an einer Steckdose mit einem USB-Adapter betreibbar. Die LED-Leisten lassen sich per Magnet an jeder Stelle der Box befestigen, sodass man die Lichtposition leicht verändern kann.

Als Hintergrunde waren beim Set zwei dünne Filzplatten dabei, einmal in weiß, einmal in schwarz. Damit lassen sich meine Werke sicher gut in Szene setzen.

 

Testbilder

Nach dem schnellen Aufbau und Anschließen der Lichtleisten habe ich mit einem IPhone 6s direkt ein paar Testbilder gemacht und simpel bearbeitet, um einen gleichmäßig weißen Hintergrund zu erhalten. Dazu durften meine neuesten Perlentiere und eins meiner Lieblingsarmbänder herhalten.

Ich denke die Fotos sprechen für sich. Bald mache ich nochmal Fotos mit der DSLR. Ich bin bis jetzt jedenfalls sehr zufrieden!

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